ATLplus, das ganz besondere Digitalsystem von UMELEC 
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Anschluss eines externen Pfeifmoduls

Für die Lokpfeife konnte ich bisher zugegebenermassen keine befriedigende Lösung finden. Das hängt damit zusammen, dass ein einziger Prozessor alles machen muss. Dadurch wird das Modul zwar günstig im Vergleich zu einem Echtsound-Modul und erzeugt trotzdem recht gute Dampf- und Dieselgeräusche. Pfeifen ist jedoch nicht so sein Ding. Dem kann man aber mit einem separaten Pfeifbaustein abhelfen. Zum Teil sind solche Dinger in den Loks schon eingebaut. Man bekommt sie aber auch beim spezialisierten Fachhändler oder im Versandhandel. Wie schliesst man das Ding aber am ATLplus-Modul an? Hier folgt ein Beispiel für einen im Trix-Rotpfeil eingebauten Pfeif-Baustein:

Damit die Signaldecodierung im Blockbetrieb nicht gestört wird, ist in der Plus-Leitung eine einfache Diode notwendig. Sie zeigt vom Plus-Pol (blauer Draht am Lokmodul) in Richtung Pfeifbaustein und ist entweder beim Lokmodul (Bild 1 und 2) oder beim Pfeifmodul (Bild 3) eingebaut. Sie kann aber auch einfach in die Zuleitung gelötet werden. Auf gute Isolation achten.

Die zwei übrigen Drähte (Minus (hier violett) und Ansteuerung (hier braun-gelb)) sind direkt zu verdrahten. Die Auslösung der Pfeife erfolgt durch Tiefziehen des Pfeifmoduleingangs. Dazu dient der C- oder D-Ausgang des ATLplus-Moduls (Taste 1 bzw. 2 der Fernsteuerung). Mittels Programmierung kann man auch Taste 3 dem entsprechenden Ausgang zuordnen.

6.8.2011

Wer lange sucht....

Grundsätzlich muss man für eine gute Sound-Wiedergabe verhindern, dass sich die Luft vor dem Lautsprecher direkt mit der Luft hinter dem Lautsprecher austauschen kann. Deshalb gibt es zu unseren Lautsprechern Kappen, die das verhindern. Seit langem aber fehlte eine geeignete Kappe für den 15mm-Lautsprecher. Aber eben, wenn man lange genug sucht... Ab sofort sind auch die kleinen Lautsprecher wieder mit Kappe lieferbar. Weil das Material aber recht hart ist, muss man statt einem Loch für die Drähte einen kleinen Schlitz anbringen, durch den man auch gleich die zwei Drähte nach aussen führt. Das sieht dann etwa so aus (vor und nach der Montage):

Am einfachsten ist es, den Lautsprecherrand vor dem Einsetzen zumindest an drei Orten mit etwas Sekundenkleber zu versehen und dann für etwa 1 Stunde in einen Schraubstock einzuklemmen (keinesfalls fest anziehen, Lautsprecher steht leicht vor!)

13.6.2011

Der Euro fällt und fällt

So praktisch der Euro auch  für uns Schweizer ist, hat er im Moment doch ein gravierendes Problem. Schon mal musste ich deshalb eine sanfte Korrektur meiner Preise vornehmen. Nun muss ich leider nochmals eingreifen. Da mein Material in der Schweiz gefertigt wird, kann ich auch kaum von günstigeren Einkaufsbedingungen profitieren. Seien Sie mir also bitte nicht böse für die ab sofort gültige Anpassung der Euro-Preisliste. Ich verspreche Ihnen eine sofortige Korrektur, sollte der Euro wieder über 1.40 CHF steigen. 

13.6.2011

Railcom und ATLplus

Railcom ist eine Ergänzung in DCC-Anlagen, um eine Rückmeldung von der Lok zur Zentrale zu ermöglichen. Das kann man für Rückmeldungen beim Programmieren oder auch für die Zugsnummernanzeige verwenden. Da dies wahrscheinlich die einzigen sinnvollen Anwendungen sind, habe ich mich nicht besonders darum gekümmert. Der Aufwand scheint mir ohnehin zu gross, für dass es dann nur wenige Leute wirklich einzusetzen wissen. 

Nun bin ich aber doch ins Schwitzen gekommen: die älteren Decoder ATL2054 und AT2064 funktionieren nicht mehr, sobald Railcom eingeschaltet wird. Das kam erst ans Tageslicht mit der neuesten SW-Version 3.6 von Lenzzentralen. Dort wird offenbar Railcom standardmässig eingeschaltet, was natürlich auch nach einem Update der Fall ist. Das habe ich allerdings erst gemerkt, nachdem ich zwei Rückmeldungen von Kunden bekam, dass nach dem Update gewisse Module nicht mehr reagierten. 

Den Unterschied in der Gleisspannung habe ich in den folgenden zwei Fotos festgehalten, zuerst ohne und dann mit Railcom:

Man sieht sofort die brutale Lücke im Telegrammablauf, aber auch, dass das Synchro-Signal dadurch deutlich kürzer wird. Darauf sind die älteren ATLplus-Module nicht gefasst und verlieren ihre Synchronisation mit der Zentrale. Die neueren ATL2066 haben andererseits keine Mühe damit. Falls Sie also im Sinn haben, Railcom einzusetzen, sollten Sie nur noch die Module ATL2066 einsetzen. 

Wenn Sie Railcom aber nicht brauchen, schalten Sie es einfach ab. Bei der LZV100 / LH100 geht das so: 

Auf irgendeiner Lokadresse in den POM-Betrieb gehen (Tasten F und 7 und Enter nacheinander drücken).  Dann CV7 anwählen und eine 50 eingeben (Taste 7 und Enter und 5 und 0 und Enter drücken).  Dann innert 15 sec. den Wert 50 durch den Wert 92 ersetzen und ebenfalls in CV7 programmieren (Taste Cl und 9 und 2 und Enter). 

Nach diesem Prozedere sollten alle ATLplus-Decoder wieder einwandfrei funktionieren. Bei Problemen oder weiteren Fragen schreiben Sie mir bitte am einfachsten ein Email. 

19.1.2011

 

Eine kleine Bastelei zwischendurch

Der Flirt von Liliput ist ja wirklich ein wunderschönes Modell. Was mich aber von Anfang an störte, waren die bläulichen, schon fast violetten Stirnlampen. Im Zeitalter der ohne weiteres bezahlbaren warmweissen LEDs ein böser Fehltritt von Liliput. Aber dem kann abgeholfen werden. Allerdings ist schon etwas Erfahrung mit Feinlöttechnik erforderlich. Zuerst muss die Fronthaube weg. Dazu genügt es, eine kleine Kreuzschlitzschraube unter der Lok zu entfernen. Dann kann man die Haube horizontal abziehen und die rückwärtige Führerstandswand entfernen (erste Foto). Nun müssen die äusseren zwei LEDs auf der untern Platte und die mittige LED auf der oberen Platte ausgelötet werden. Anschliessend werden die neuen LEDs vorsichtig eingelötet. Passende LEDs kann man z.B. bei Distrelec unter der Artikelnr. 633739 beziehen. Die Polarität ist auf der Platte angegeben ("+" bezeichnet die Anode). 

 

Auf der zweiten Foto wurde erst die LED links unten ausgetauscht. Man sieht den Farbunterschied sehr gut. Nachdem alle drei LEDs getauscht sind, sieht das Ganze doch schon ganz anders aus. Vor dem Montieren der Haube müssen die Abschirmungen gegen falschen Lichtaustritt wieder sauber platziert werden (vor dem Aendern genau anschauen). 

Zum Vergleich die folgenden Fotos "vorher / nachher". Man sieht auch gut, dass die neuen LEDs viel besser zu der Stationsanzeige mit gelben LEDs passt:

 

8.1.2011

ATL2066 mit "21MTC"-Schnittstelle

Nun ist es soweit! Weil  ich in letzter Zeit immer mehr Anfragen und Bestellungen bezüglich 21-poliger Schnittstelle erhalten hatte, habe ich mich entschlossen, einen entsprechenden Interfaceprint zu konstruieren. Das Resultat kann sich sehen lassen:

Der Print mit der 21-poligen Buchse ist direkt am Modul angelötet und führt  deshalb zu sehr kleinen Einbaumassen des ganzen Moduls: 30.5 x 14.5 x 4 mm. Selbstverständlich ist auch die Codierung gegen Falscheinstecken vorhanden. 

Bemerkenswert: Neben den notwendigen Anschlusssignalen für Schiene, Licht und Motor sind auch die ersten zwei Zusatzfunktionen verdrahtet, sodass Zugsbeleuchtungen und ähnliches bereits nach dem Einstecken bedienbar sind. Mit einem zusätzlich angelöteten Kondensator (auf Anfrage) kann sogar ein eingebauter Lautsprecher betrieben werden. 

Bezüglich Kosten: Der Aufpreis beträgt CHF 16.- bzw. EUR 11.50. Das Interface ist nur zusammen mit einer Modulbestellung lieferbar. Gerne stehe ich Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung, am Besten per Email. 

Und hier gleich ein Beispiel, welches zeigt, wie gut das Modul mit der Schnittstelle in den Flirt passt (Wechselstromausführung):

Für die Anpassungen der Flirt-Lokplatine selbst beachten Sie bitte den nächsten Beitrag.

 

29.8.2010

Umbau Flirt auf ATLplus

Dank der engagierten Mitarbeit eines langjährigen treuen ATLplus-Kunden ist es nun möglich, auch den Flirt auf ATLplus umzubauen. Hier der Originaltext von Roland Wick, dem ich herzlich danken möchte:

Über die FLIRT Züge von Liliput, die leider als Zweileiter nur analog geliefert werden und wahre Raketen auf den Schienen sind, wurde nun wirklich schon genug geschrieben. Für die, die weiterhin analog fahren, bleibt das Übel der misslungenen Getriebeübersetzung bestehen; da habe ich leider kein Gegenmittel. Für die, die digital fahren, wird von Liliput die Austausch-Leiterplatte Nr. L33980-380-9 angeboten, welche aber leider nicht lieferbar ist. Das Einzige, was ich gehört habe von Liliput, diese „Austausch-Leiterplatte“ sei bestimmt nicht gratis!

So habe ich mich der Sache angenommen und eine gute Lösung gefunden dank der ATLplus-Eigenschaft, dass die Stirnleuchten nicht als Zusatzfunktion geschaltet werden müssen und sofort leuchten, sofern Spannung am Gleis liegt und der Hauptschalter eingeschaltet ist. Durch den Einbau eines Miniatur-Relais, 12V bipolar mit zwei Spulen und 2-mal Um, mit leichten Änderungen an der Leiterplatte wird nun dieses Relais mit den Lichtausgängen angesteuert und umgeschaltet. Damit wird erreicht, dass dieser Pendelzug mit je einer Stromabnahme pro Zugspitze immer die Spannung von dem in Fahrtrichtung liegenden Kopf erhält. So spielt es jetzt keine Rolle mehr, welcher Teil vorne ist; der Bremsweg wird in beiden Fahrtrichtungen genau eingehalten! (25cm Schleuse nicht vergessen, die Wagen haben alle Innenbeleuchtung = Brückenbildung über die Drehgestelle vom hinteren Teil). Alles klar?

Der Umbau ist aber nur von sehr geschickten Bastlern zu meistern. Am besten wäre es, Sie würden mir nach Anfrage per Email den Frontwagen A oder noch besser den ganzen Zug zustellen, und ich baue Ihnen das Ding um.

 Interessenten melden sich bitte mittels Email direkt bei:

Roland Wick
Vorderwies 24
9565 Rothenhausen
Email: rolandwick@bluewin.ch

4.6.09

Bestückungsfehler beim Digiblock

Mit Hilfe eines treuen Kunden (und mit Schrecken !!) habe ich feststellen müssen, dass die ab Januar 2007 ausgelieferten Digiblöcke einen Bestückungsfehler im Bereich der Hilfsspannung aufweisen. Hier hat mein Bestücker systematisch einen Gleichrichter verkehrt herum eingebaut. Solange man keine Hilfsspannung anschliesst, passiert nichts. Wechselspannung an diesem Eingang führt aber zu Kurzschluss bzw. Zerstörung des Gleichrichters. 

Deshalb möchte ich Sie bitten, mir solche Blockmodule zur Korrektur zurückzuschicken. Im Zweifelsfall rufen Sie mich bitte an. Die Modifikation ist an sich einfach, aber es entstehen Ihnen eben doch Umtriebe, für die ich mich in aller Form entschuldigen möchte. Ab sofort werden nur noch modifizierte Module ausgeliefert. 

21.5.09

 

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