ATLplus, das ganz besondere Digitalsystem von UMELEC 
Pendelzug

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Attraktiv: Automatischer Pendelzugbetrieb!

Moderne Digitalsteuerungen machen einige Probleme, wenn man damit Pendelzugsteuerungen realisieren will. Genügte bei konventionellen Systemen ein Relais, das die Umpolung der Geleisespannung oder dann einen Ueberspannungspuls besorgte, sobald der Zug am Ende der Pendelstrecke ankam, muss heute im Normalfall ein Computer samt notwendigem Interface und ziemlich teurem Programm zur Digitalsteuerung eingesetzt werden. Dies ist aber nicht gerade wirtschaftlich und für viele Modellbahner zu kompliziert. Das Problem liegt darin, dass die Fahrrichtung bei herkömmlichen Digitalsteuerungen ausschliesslich über zentral erzeugte Telegramme bestimmt wird.

Eine viel einfachere und erst noch computerunabhängige Lösung erhalten Sie mit ATLplus-Modulen. Die ganze Umschaltlogik für automatischen Pendelbetrieb befindet sich im Lokmodul selbst. Unter der Lokomotive wird ein kleiner Reedkontakt befestigt und am Modul angeschlossen. In die Bremsbereiche an jedem Ende der Strecke kommt je ein Permanentmagnet ins Gleis, der beim Vorbeifahren der Lok den Reedkontakt kurzzeitig zum Schliessen bringt. Das Anhalten wird mittels normalen Diodenstrecken gemäss ATLplus-Prinzip bewerkstelligt. Eine auf Signalbetrieb geschaltete ATLplus-Lok wird nun automatisch zwischen den Endstationen hin- und herfahren, wobei sie von selbst sanft beschleunigt, abbremst und umschaltet.

Verschiedene, interessante Eigenschaften zeichnen dieses Prinzip aus. So schaltet die Lok nicht einfach um, sobald sie den Magneten überfährt. Sie bremst weiter ab bis zum Stillstand. Die eigentliche Umschaltung erfolgt erst nach einer programmierbaren Verzögerung (Simulation Führerstandswechsel). Losfahren wird die Lok erst wieder, wenn das Signal auf grün schaltet (z.B. gesteuert durch den Digiblock). Mit einem kleinen Magneten, von aussen unter die Lok gehalten, kann man übrigens deren Richtung im Stillstand auch manuell umschalten, sobald Speisung vorhanden ist. Die Fahrrichtung wird so gespeichert, dass sie auch nach einem Speisungsunterbruch zuverlässig wieder zur Verfügung steht (wie beim alten Märklinsystem, aber elektronisch gelöst).

Das Ganze ist nur solange wirksam, wie die Lok auf Signalsteuerung geschaltet ist. Es ist aber problemlos möglich, mit der entsprechenden Taste die automatisch im Pendelbetrieb fahrende Lok jederzeit auf die Fernsteuerung zu übernehmen, zu rangieren, die Richtung mittels Fernsteuerung neu festzulegen und die Lok wieder auf Automatik zurückzuschalten. Schalten Sie während der Fahrt von Fernsteuerung auf Signalsteuerung um, übernimmt die Lok die momentane Fahrrichtung. Beim Rückschalten auf Fernsteuerung vergleicht die Lok die momentane Fahrrichtung mit der Richtungsanzeige im Bediengerät. Bei Uebereinstimmung fährt die Lok einfach ferngesteuert weiter. Bei gegenteiliger Fahrrichtung bremst sie sanft ab und schaltet dann erst bei Stillstand um.

Der Umschaltbefehl mittels Magnet wird nur eingelesen, wenn die Lok den Magneten während dem Bremsen passiert. Fährt die Lok in Gegenrichtung wieder weg, wird der Magnet also ignoriert. Anhaltestrecken, die keine Magneten aufweisen, führen auch nicht zur Umschaltung, sodass ein Pendelbetrieb über mehrere Haltestellen ohne weiteres möglich ist. Selbstverständlich kann man auch mit einer solchermassen ausgerüsteten Lok im normalen Blockbetrieb einer Anlage mitfahren. Solange keine Magneten beim Bremsen überfahren werden, schaltet die Lok nicht um.

Fazit: Mit wenig Aufwand lässt sich ein automatischer Pendelzugbetrieb einrichten, ohne dass Sie gleich einen Computer dafür brauchen. Mit je einem Gleismagneten am Ende der Strecke und einem Reedkontakt in der Lok schaltet diese am Ende der Strecke nach dem Anhalten jeweils von selbst um. Selbstverständlich können Sie die Lok mit der entsprechenden Taste jederzeit selbst übernehmen.